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Salzberg Weissburgunder 2016

Salzberg Weissburgunder

Salzberg Weissburgunder 2016

Charakter

Wenn man den Querschnitt einer Pflanze riechen könnte, so wäre dies ihre Essenz:

– von den, sich durch Lehm streckenden, den Kalkstein kitzelnden Wurzeln,

– über die vegetabile, Stabilität verleihende Würze, die sich durch Stängel und Blattwerk zieht und dezente dreidimensionierende Bittere

suggeriert,

– bis hin zur bloßen sensorischen Schönheit, die der florale Nektar ihrer verlockenden Blüte versprüht. Vereint in einem Wein. Am Gaumen ist Vehemenz die Devise dieses aufgeweckten Weissburgunders, der mit scharf geschliffenen Kanten zur Abfahrt ansetzt. Bei cremiger Textur und breitschultrig strukturiertem Körper, strotzt er vor Spannung, Vitalität und Temperament. Mit immensem Fruchtschmelz und bei weit aufgespanntem Säuresegel ist der Salzberg Weissburgunder auf Länge aus und hallt karg, einem Perpetuum mobile gleichend, nach. Und zwar so lange, bis der daraus resultierende Speichelfluss gehörig nach Speise verlangt; sowie dem nächsten Schluck.

Wurzeln

Dieser Wein ist ein Darsteller auf großer Bühne – dem Golser Salzberg. Eine spannende Erzählung in nur zwei, aber dafür sehr sonnenexponierten Rebzeilen. Das vielseitige Repertoire, das der Weissburgunder zu bieten hat, baut auf sandigem Lehmboden mit hohem Kalkgehalt auf.

Entstehung

In die Flasche gebracht im ewigen Kreislauf der Natur sowie mit viel Handarbeit und Behutsamkeit. Die Weingärten werden biodynamisch – nach den Richtlinien von Respekt – bewirtschaftet. Handverlesen Mitte September, über Nacht auf der Maische belassen. Spontane Gärung und biologischer Säureabbau. 17 Monate auf eigener Hefe in zwei gebrauchten 500 L Eichenfässern gereift, unfiltriert abgefüllt.

Nüchtern betrachtet

100% Weißburgunder • 12.5 % Vol. • 5.8 g Säure/L • 1.0 g Restzucker/L • Format (L): 0.75 • Abgefüllt Mitte März 2018

Downloads: Weindatenblatt 2016, 20152013, 2012, 2011, 2010, 2009

Download: Flasche 2016

Salzberg Weissburgunder 2016